- Autor: Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur Bauwelt
Die Projekte, die wir heute vorstellen, könnten unterschiedlicher kaum sein. Gleichzeitig bildet diese Diversität genau das ab, was wir heute als Bauaufgabe vor uns haben. Die besondere Herausforderung wird dadurch alltäglich und wenn das Projekt gelingt, entsteht eine Architektur, die sich im Prozess und Ergebnis als wertvolle Baukultur einordnen lässt.
Dies ist bereits 1977 mit der von Peter Heinrichs und Joachim Wermund entworfenen und gebauten Pferdeklinik gelungen, die – ohne die brutalistische Gesamtaussage zu verwässern – von huber staudt architekten modernisiert und ertüchtigt wurde. Um nichts weniger als darum, das intelligenteste Gebäude seiner Zeit zu bauen, ging es den Bauherren des Cube in Berlin. Das Büro 3XN aus Kopenhagen hat dafür die Form und die städtebauliche Einordnung gefunden. Das Besondere muss man dem Gebäude ansehen. Erreicht wird dies durch die gefaltete Glasfassade mit einer besonderen Textur. Auf ganz anderer Maßstabsebene arbeiteten Zappe Architekten bei der Sanierung eines Bungalows in Berlin. Dem Haus wurde eine neue architektonische Wertigkeit gegeben, gleichzeitig wird die Herkunft aus den sechziger Jahren nicht verleugnet.
Auch in diesem Jahr wird der Bauwelt Kongress von unserem langjährigen Partner GROHE begleitet. Zum ersten Mal findet die Veranstaltung digital statt – eine Situation, die neue Ideen erfordert. Deshalb haben wir unsere gemeinsame Verlosung weiterentwickelt:
Unter www.gewinnspiel.bauwelt.de können Architekturbüros eigene Projekte für kommende Ausgaben der GROHE Im Gespräch vorschlagen. Sofern die Produkte unseres Partners verbaut sind, erhalten die Teilnehmer die Chance einer Veröffentlichung. Wir sind gespannt darauf, jene Unterschiede ausfindig zu machen, die Qualität bedeuten.
Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur Bauwelt